Zoya Rathore wurde in Indien geboren und wuchs in einer konservativen Umgebung auf, in der traditionelle Werte eine große Rolle spielten. Schon in ihrer Jugend zeigte sie ein starkes Interesse an Kunst und Performance, was ihr half, erste Bühnenerfahrungen zu sammeln. Ihre Familie unterstützte ihre kreativen Neigungen zunächst, doch der spätere Karriereweg sollte für alle eine unerwartete Wendung nehmen.
Nach dem Schulabschluss arbeitete Zoya Rathore zunächst in verschiedenen Jobs im Dienstleistungssektor, um finanziell unabhängig zu sein. Ein entscheidender Moment war die Begegnung mit einer Agentin, die ihr die Möglichkeit eröffnete, im Bereich der Erwachsenenfilme zu arbeiten. Zoya zögerte zunächst, doch die Aussicht auf kreative Freiheit und wirtschaftliche Stabilität bewog sie, diesen Schritt zu wagen. Ihr erstes Drehbuch erhielt sie im Alter von 22 Jahren, und sie drehte ihre ersten Szenen in Mumbai.
Innerhalb weniger Jahre baute sich Zoya Rathore eine Nische in der indischen und internationalen Erwachsenenfilmindustrie auf. Sie arbeitete mit mehreren großen Produktionsstudios zusammen, darunter solche, die sich auf interkulturelle Inhalte spezialisiert haben. Ihre Performances zeichnen sich durch eine natürliche Ausstrahlung und eine professionelle Einstellung am Set aus. Kollegen beschreiben sie als diszipliniert und detailorientiert – Eigenschaften, die sie von vielen anderen Darstellerinnen abheben.
Abseits der Kamera führt Zoya Rathore ein zurückgezogenes Leben. In Interviews betonte sie mehrfach, dass sie ihre Karriere strikt von ihrer Privatsphäre trennt. Sie engagiert sich in der Aufklärungsarbeit zu sexueller Gesundheit und setzt sich für die Rechte von Erwachsenendarstellern ein. Die größte Herausforderung sieht sie im gesellschaftlichen Stigma, das mit ihrer Berufswahl in Indien verbunden ist. Dennoch hat sie gelernt, mit Kritik umzugehen und sich auf ihre beruflichen Ziele zu konzentrieren.
In den letzten Jahren hat Zoya Rathore ihr Portfolio erweitert. Neben Dreharbeiten ist sie auch als Produzentin tätig und entwickelt eigene Konzepte, die eine realistischere Darstellung von Intimität anstreben. Sie plant, zukünftig vermehrt mit europäischen Regisseuren zusammenzuarbeiten, um neue ästhetische Richtungen zu erkunden. Gleichzeitig bildet sie sich in digitalen Medien weiter, um ihre Präsenz in sozialen Netzwerken unabhängig zu gestalten.